Domino/Entscheiden – Erfahrungen sammeln

Domino/Entscheiden

Laut meines Geburtsdatums, bin ich im Zeichen der Waage geboren. Diesem wird ein schwaches Entscheidungsvermögen nachgesagt. In bestimmten Bereichen fühle ich mich hierbei ertappt. Fällt es mir doch schwer, mich bei der kollektiven Essensbestellung für ein Gericht zu entscheiden. In meinen Augen ein unwichtiges Detail, ein Luxusproblem, in dem ich mich gerne verlieren darf. Meine Erfahrung und Gewohnheit hilft mir, mich in „belanglosen“ Situationen, für den bestmöglichen Gaumenschmaus zu entscheiden. Der Begriff ENTSCHEIDUNG jedoch, beschäftigt mich zwischen Bananensplit und Ente Süß Sauer tiefgehend.

Es scheint viele verschiedene Kategorien des Entscheidens zu geben. Ich glaube daran, dass alles was ich tue, also jede Entscheidung die ich bewusst oder unbewusst treffe, eine Konsequenz und weite Kreise mit sich zieht, nicht nur für mich, sondern für mein Umfeld, oder sogar das Umfeld anderer.

Ich habe keine Angst vor Entscheidungen. Denn ich vertraue mir und meiner Intuition und darin, dass ich aus meinen Fehlern lerne.

Der Begrifft Verantwortung, liegt der Fähigkeit zu entscheiden zugrunde. Inwiefern bin ich gewillt Verantwortung für die Entscheidungen die ich treffe zu übernehmen? Sind die Entscheidungen die ich treffe zum Wohle Aller? Also wirklich Aller? Menschen, Tiere, Umwelt? Wie ist es mit meiner Weitsicht? Wie Transparent sind die Sachverhalte für oder gegen die ich mich entscheide?

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.

Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.

Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.

Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.

Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.

Diese Zeilen aus dem Talmud die vielen ein Begriff sind empfinde ich als passend zum Thema Entscheidung.

Ich habe mich im April letzten Jahres entschieden, nachdem mein Auto kaputt ging, mir kein neues zu kaufen, sondern mich hauptsächlich mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln fortzubewegen. Für diese Entscheidung gab es viele Gründe, wie z.B. der Drang sich zu bewegen und die Freude am Fahhradfahren, finanzielle Entlastung, Stressreduktion d.h. kein Stau etc., Entlastung der Umwelt usw. Ich bin bis heute mit dieser Entscheidung zufrieden obwohl mir das Auto oft fehlt, jedoch nur aus Bequemlichkeit.

Entscheidungen zu treffen bedeutet auch Erfahrungen zu sammeln um im Nachhinein vielleicht Fehlentscheidungen zu korrigieren und es besser zu machen.