Lieblingsprodukt – Regenwassertonne/Versuchung – Frisch gepresster Orangensaft

 

Ökologisches Lieblingsprodukt: die Regenwassertonne auf meinem Balkon

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Es handelt sich um ein Kunststoffdeckelfass in blau mit einem Volumen von 220 Liter. Die Tonne ist aus Polyethylen (HD-PE) einem  thermoplastischen Kunststoff gefertigt. Die Tonne ist Lebensmittel- und chemikalienbeständig und  eignet sich für die längere Lagerung von Flüssigkeiten. Dies macht die Nutzung als Regentonne möglich.

Es gibt Regentonnen deren Herstellung umweltfreundlicher ist. Allerdings habe ich die Regenwassertonne selbst nicht angeschafft, sondern sie von der Biologin übernommen die vor mir in meiner Wohnung gelebt hat. Mit der Nutzungsfortführung habe ich im Gegensatz zur Neuanschaffung bereits an Kosten, Herstellung und Transport gespart.

Über einen direkten Anschluss an das Regenfallrohr kann die Tonne bei Regen befüllt werden. Das in der Tonne gesammelte Wasser kann während Trockenperioden zum Geißen verwendet werden.

Ein besonderer Nutzen besteht in der Qualität des so aufgefangenen Regenwasser. Es ist nicht nur kostenlos, es kommt auch direkt vom Dach des Hauses in dem ich lebe. Es fallen keine Aufwendungen, weder Kosten noch Transport dafür an. Zudem sind die Wassereigenschaften von Regenwasser deutlich besser zum Gießen von Gemüse und Blumen geeignet. Zum einen spielt der niedrige Kalkgehalt eine Rolle, dies macht das Wasser weich, zum anderen ist es auch an die Wasser- an die Umgebungstemperatur angepasst so das die Pflanzen beim Gießen keinen Temperaturschock erleiden.

Gemüse und Kräuter von meinem Balkon sind Nahrungsmittel, die die Umwelt nicht belasten. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Regenwassertonne, die es mir ermöglicht die Pflanzen bei Bedarf zu gießen, ohne damit Trinkwasser zu verbrauchen.

 

 

Versuchung: Frisch gepresster Orangensaft

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Von Anfang Oktober bis in den Mai hinein trinke ich fast jeden Tag ein Glas frisch gepressten Orangensaft. Oft presse ich den Saft zu hause aus Orangen selbst, aber auch unterwegs kaufe ich mir gern frisch gepressten Orangensaft. Besonders wenn mir morgens die Zeit gefehlt hat ihn mir selbst zu zubereiten.
Wenn bei uns gerade die Apfelernte ansteht findet man im Laden die ersten Orangen aus Südeuropa. Die Saison dauert bis etwa März.  Je nach Herkunftsland gibt es frische Orangen aber zu allen anderen Jahreszeiten auch,  aus den USA, Brasilien, Israel oder Südafrika. Orangenbäume tragen gleichzeitig Blüten sowie reife und unreife Früchte. Orangen können mehrmals im Jahr geerntet werden, so dass Orangen praktisch immer verfügbar sind.Orangen gehören zu den weltweit am häufigsten angebauten Obstsorten. Je nach Anbaugebiet wird unterschiedlich viel Wasser für die Erzeugung von Orangen benötigt. Hinzu kommt der Transport der das Produkt Orange vom Anbaugebiet zum Endverbraucher bringt. Nicht zuletzt entsteht bei der Produktion von Orangen eine immense Umweltbelastung durch den Einsatz von Spritzmitteln und Dünger. Auch das Wachsen, das Orangen haltbar und ansehnlich macht ist eine große Umweltbelastung.
Oft kaufe ich Orangen aus biologischem Anbau, bevorzugt aus Italien. Dort wird am wenigsten Wasser für die Produktion benötigt. Aber oftmals nehme ich mir nicht die Zeit weitere Wege in Kauf zu nehmen, oder ich möchte den höheren Preis nicht bezahlen. So dass ich Kompromisse mache und Orangen kaufe die nicht biologisch angebaut sind oder weite Transportwege hinter sich haben.
Orangen sind ein regelrechtes Vitaminwunder, je nach Sorte stecken in 100 g Fruchtfleisch bis zu 80 mg Vitamin C – also fast der gesamte Tagesbedarf. Insbesondere wenn bei uns nur noch regionales Lagerobst angeboten wird habe ich das Gefühl nicht genügend Vitamine zu mir zu nehmen, dann mache ich mir einen frisch gepressten Orangensaft und fühle mich gleich besser.

Quellen:
http://www.ci-romero.de/fileadmin/download/presse/Pressemappe_O-Saft_Studie_2015/2015_SUPPLY_CHAINGE_orangensaftreport-DE.pdf
http://www.wwf-jugend.de/leben/bio-essen/co2-rucksack-von-lebensmitteln;121