Selbstversorgung

 

Sicher und Unabhängig Anbauen

Durch neue Lebensmittelskandale sinkt das Vertrauen in den Handel rapide. Dadurch stechen Selbstversorger hervor. Selbstversorgung ist nicht nur ein Trend geworden, sondern auch eine gute Lösung, die Umwelt zu schonen.

Alles was dafür benötigt wird, sind: Zeit, Hingabe und eine gute Planung um seinen eigenen Garten zu gestalten. Dabei starke Chemikalien wie Pestizide und Insektizide sowie Genmanipuliertes Obst und Gemüse können vermieden werden. Zudem lernt jeder für sich selbst die Lebensmittel wert zu schätzen.

Es ist erschreckend wie viele Tonnen von Lebensmitteln, pro Jahr, verschwendet werden. Hinzu kommt der Müllanteil in Verpackungen, wie Plastik, Papier und Aluminium.

Die negative Auswirkung wie z.B. Flächenverbrauch, Eutrophierung der Biodiversitäten und CO2- Emission werden dank der sinnlosen Überkonsumierung belastet. Das schadet unserer natürlichen Umwelt.

Es ist einfach alles zu nehmen, doch was ist aus dem geben geworden? Ein Produkt unbewusst zu kaufen ohne dessen Hintergründe zu wissen, ist leicht. Doch ist es auch richtig? Wer importiert es? Was wurde an den Produkten “verbessert”? Wie gut sind sie wirklich? Und vor allem: was ist in den Produkten drinnen, die konsumiert werden?

Doch ist es unablässig, einen großen Garten oder ein teures Gewächshaus, zu besitzen? Die gute Nachricht ist, nein, es ist nicht notwendig. Meist reicht sogar der Balkon oder ein Platz in einem Zimmer.

Viele Gemüsepflanzen und Nachtschattengewächse sind Pflegeleicht. Mit taktischer Planung, und Kreativität ist es möglich einen gut geplanten Kleingarten anzulegen.

 

Was wenn es Mangel an Platz, Garten oder Balkon gibt? Dafür gibt es auch eine Lösung. Bei meine-ernte.de ist es möglich, kostenlos einen Mietgarten zu erwerben.

Möglichkeiten, wie regelmäßige Sprechstunden von Landwirten sowie Workshops werden angeboten und das alles Inklusive. Die Community ist ebenfalls bereit, Tipps und Tricks weiter zu geben und helfen gerne aus.

Es ist komfortabel Produkte einzukaufen, doch wie viel „sinnloser“ Verpackungsmüll kommt am Ende zusammen? Nach einem normalen Einkauf sind Verpackungen wie Plastik, Aluminium, Papier und andere Materialien nicht zu vermeiden.

Schon allein in Deutschland liegt die schwankungsbreite von 210.000 t bis 4.580.000 t pro Jahr, so eine Studie von Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz von 01.06.2011 bis 29.02.2012.

Lebensmittelabfälle

Doch das ist nur einer von vielen Problemen für die Konsumenten dieser Produkte. Schädliche Pestizide und Insektizide sind in vielen der gekauften Produkten zu finden.

In großen Ackerbauten werden, oder müssen, starke Pestizide benutzt werden, um Pflanzen zu schützen. Hauptsächlich vor Pilzbefall, Insekten und allgemeinen Schädlingen.

“Fast 80 % des konventionell erzeugten frischen Obstes und über 55 % des Gemüses erhalten Pestizide. Das ergab die Greenpeace-Auswertung von mehr als 22.000 Proben der deutschen Lebensmittelüberwachung aus den Jahren 2009 und 2012.”

Die Pflanzen nehmen die schädlichen Stoffe mit ihren Wurzeln auf, bis hin zu den Blättern und Früchten. Insekten, Tiere und Menschen sind von den Nachwirkungen betroffen, durch dessen Verzehr.

Allein in deutschen und importierten Früchten wurden 351 Wirkstoffe nachgewiesen. Darunter 3 dominante wie Boscalid und Cyprodinil, Gegenmittel gegen Pilzbefall, und Neonikotinoide, das als Insektizid dient.

Das hochwirksame Insektizid tötet nicht nur Insekten, sondern auch die Nervensysteme. Zudem stört es die Entwicklungsstadien vieler Arten. Ebenfalls betroffen sind wir Menschen durch das konsumieren eben dieser Produkte.

Und das muss nicht so bleiben!

Natürliche Insektizide sind einfach herzustellen und sind auch Umweltschonender.

Hier ein Beispiel:

http://de.wikihow.com/Ein-natürliches-Insektizid-herstellen

Es kann anstrengend sein als Selbstversorger sich um seinen oder ihren Garten bzw Kleingarten zu kümmern. Doch am Ende ist es ein gesundheitlicher Profit und kann mit gutem Gewissen verzehrt werden. Dazu lebt es sich gesünder und kann freier Leben. Selbst anbauen macht nicht nur spaß, sondern auch unabhängig und sicher.

Aber wartet! Nicht weglaufen! Bevor alle gleich voller Tatendrang sich an die Arbeit machen, hier noch einige Fragen die wichtig für die jeweilige Planung sind:

  1. Wie viel Zeit möchte ich investieren?
  2. Was möchte ich anbauen?
  3. Soll das Ziel des Gartens die komplette Selbstversorgung werden oder möchte ich meinen Speiseplan eine eigene Note hinzufügen?
  4. Wie viele Personen soll der Garten versorgen?
  5. Wie viel Platz habe ich zur Verfügung?

Mindestgröße

 

Jeder Weg ist eine persönliche Reise, die stets mit einem kleinen Schritt beginnt.

 

Quellen:

investieren-sparen-tipps

Selbstversorgung als Weg und Ziel

Zu gut für die Tonne

Schwarze Liste der Pestizide

Essen ohne Pestizide

Die Planung eines Selbstversorger-Gartens